Der Ton im Alltag

Der Barde hat den Beruf inne, den die Dracmenen so lieben. Musiker, Erzähler, Sänger.
Da sie aufgrund ihrer Anatomie nur eine eingeschränkte Bandbreite an Tönen hervorbringen können, lassen sie selbst gerne singen. Meist wippen sie dann mit dem Oberkörper mit. Aber auch andere Völker werden von Musik und Erzählungen mitgerissen. Ganze Kinderscharen sammeln sich um die Geschichtenerzähler auf den Wochenmärkten. Beliebt sind natürlich auch Lesungen, oder Musikstücke, oder, wie bei den Zwergen, die Oper.

Das ist der fünfte Weg. Glück und Zufriedenheit können sich allein durch den Ton einstellen. Aber nur die Dracmenen haben dies inzwischen verinnerlicht.

Ton und Magie

Das alles macht den Ton zu einem Werkzeug. Er ist der Schlüssel um Wunder zu wirken. Die Beherrschung des Tons mittels der Fähigkeit zu sprechen ist lange verkannt worden. Ton unterstützt, für die meißten Lebewesen, einfach nur die Kommunikation. Doch mit der richtigen Betonung kann die Sprache den Ton ergreifen und als Medium zu den Elementen nutzen. Meißt nur eines, aber mit viel Konzentration und dem richtigen "wissen wie" kann sogar die komplizirteste Materiekombination, nämliches organisches Material erschaffen, oder gar geheilt werden.
Das "wissen wie" haben einige Lebewesen im Blut. Sie können es intuitiv, wie zum Beispiel die Elben leicht singen lernen. Daher ist die Magie nicht nur von intelligenteren Wesen genutzt.
Dennoch fällt es anderen besonders schwer, sich diese Kraft der Töne anzueignen. Viel zu sehr dem Trott des Alltäglichen verfallen, hören sie weder den lieblich singenden Frauen zu, noch der Musik der Barden.
Das einfache brabbeln eines Babys kann schon viel Magie besitzen, indem es die Eltern zum lachen bringt und ihre Herzen verzaubert. So hat die Magie viele Erscheinungsbilder. Man muss nur genau hinhören und hinsehen.